Von Zusammenarbeitsprojekten mit Pokémon bis hin zum japanischen Pavillon auf der Expo 2025 – das Designstudio Nendo aus Tokio ist in der Spielewelt genauso stark verwurzelt wie im anspruchsvollen Hier und Heute. Nendo wurde 2002 von Oki Sato gegründet und ist weltweit bekannt für ein durchdachtes Design, das Verspieltheit, Leichtigkeit und intuitive Funktionalität ausgewogen miteinander vereint.
Diese Designphilosophie spiegelt sich vortrefflich in Nendos Arbeit für Cappellini wider. So entstand der Peg Chair in Anlehnung an die süßen, kleinen Autos, die „lässig durch die Straßen Mailands flitzen“. Der Thin Black Table ist der Inbegriff von Nendos verspieltem Minimalismus. Und die TassTumu Vasen definieren Modularität auf raffinierte Weise neu.
„Nendo“ bedeutet auf Japanisch so viel wie „Ton“ oder „Knetmasse“. Und der Name könnte kaum passender sein. Flexibel, anpassungsfähig und immer offen für Veränderungen: Nendo steht für eine Designphilosophie, die weder starr noch in sich selbst verhaftet ist. Nendos Blick richtet sich nach außen wie nach innen und erfasst auch die Zwischenbereiche, den fließenden Bewegungen allen Lebens folgend. Die sich daraus entwickelten Designkonzepte laden die Betrachtenden zum Nachdenken ein – und sorgen zumeist für ein Schmunzeln.
Dass sich Oki Sato die Zeit nahm, uns an seinen Gedanken zu Design und Erinnerung während der Mailänder Designwoche schriftlich teilhaben zu lassen, hat uns wirklich gefreut.
