Haworth und die SBTi haben eine enge Zusammenarbeit aufgebaut
SBTi bewertete den Antrag von Haworth sehr sorgfältig; das Nachhaltigkeitsteam von Haworth war mit der Partnerschaft zufrieden. „Die SBTi hat ihre Arbeit sehr gründlich gemacht und gute Fragen gestellt“, bemerkte Susanne Schliehe-Diecks, Nachhaltigkeitsspezialistin für Europa.
„Es ist die Erwartung der SBTi, dass wir die Genauigkeit unserer Daten kontinuierlich verbessern“, fügte Jessica Karp hinzu, die für Haworth International als Nachhaltigkeitsmanagerin tätig ist. „Für uns ein Zeichen, den richtigen Partner für unsere klimarelevanten Ziele gefunden zu haben. Die Aufmerksamkeit, die sie jedem Schritt des Prozesses widmen, zeigt, wie ernst sie ihre Aufgabe nehmen.“
Während des Prozesses identifizierte Herausforderungen und Chancen
Haworth ist der größte Büromöbelhersteller innerhalb der Haworth Gruppe, einem ausgewählten Portfolio der besten Marken, die die attraktivsten Räume der Welt ausstatten. Die Einbeziehung vieler Interessengruppen stellt stets eine Herausforderung dar, hat sich jedoch letztendlich als bereichernder Prozess erwiesen. „Alle Beteiligten haben zusätzliche Zeit in ihrem Tagesablauf eingeplant, um dieser Aufgabe Priorität einzuräumen“, erklärte Susanne. Und die Arbeit an einem gemeinsamen Ziel hat uns noch enger zusammengeschweißt; alle Marken von Haworth haben ihre Nachhaltigkeitsziele nun aufeinander abgestimmt. „Für einige der Marken war dies Neuland“, so Jessica. „Trotzdem waren Sie fest entschlossen, uns auf diesem Weg zu begleiten.“

Dabei wurden auch Möglichkeiten aufgezeigt, unsere Daten zu konsolidieren und Lücken zu schließen. Während Haworth beispielsweise für seine 12 Produktionsstandorte bereits Datenverfolgungs- und Überwachungssysteme eingerichtet hatte, konnten wir den Anwendungsbereich mit Unterstützung der SBTi durch die Einbeziehung von Showrooms, Lagern und zusätzlichen Fertigungsstätten auf die gesamte Markenfamilie ausweiten. Inzwischen umfasst diese Liste mehr als 180 Standorte in aller Welt. Diese zusätzlichen Daten schaffen mehr Transparenz, geben uns einen besseren Überblick über unseren gesamten globalen, ökologischen Fußabdruck und ermöglichen uns die Koordinierung von Strategien für die Gesamtheit unserer Produktionsstätten, Showrooms und Lager.
Eine dritte von uns identifizierte Herausforderung besteht fort. Viele unserer Daten zu den Lieferkettenemissionen stammen aus sekundären Quellen, beispielsweise aus Datenbanken, welche die Emissionen auf der Grundlage allgemeiner Emissionsfaktoren schätzen. „Das sind 90 % unserer Emissionen. Leider können wir sie in ihrer Gesamtheit nicht vollständig kontrollieren“, erklärte Jessica. „Wir müssen uns der Komplexität unserer Lieferkette bewusst sein – und wir müssen eng mit den Lieferanten zusammenarbeiten, um Zugriff auf diese Daten zu erhalten.“
Im nächsten Abschnitt wird dargestellt, wie sich diese Bemühungen bereits auf die Produktentwicklung ausgewirkt haben.