30/07/2024 • 3 min gelesen

Erkenntnisse unserer globalen Kunden zum Thema hybrides Arbeiten

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Erkenntnisse aus unseren Umfragedaten

von Aaron Haworth

In unserer schnelllebigen Arbeitswelt hat sich in verschiedenen Branchen und Regionen hybrides Arbeiten weltweit durchgesetzt. Die Idee des hybriden Büros hat sich zu einem Symbol der Anpassungsfähigkeit und der Effizienz entwickelt. Dennoch stellt sich angesichts der rasanten Veränderungen für viele Menschen die Frage, was dies alles für die Zukunft der Arbeit bedeutet.

Der jüngste globale Umfragebericht von Haworth befasst sich eingehend mit allen wichtigen Fragen zu hybriden Arbeitsformen und Büroräumen. Unsere Umfrage hat sechs wichtige Ergebnisse geliefert, die uns helfen, die Komplexität hybriden Arbeitens und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsplätze zu verstehen.

1. Hybrides Arbeiten hat sich durchgesetzt und entwickelt sich fort

Hybrides Arbeiten ist nicht nur ein Schlagwort – seine globale Verbreitung verändert die Art und Weise, wo und wann gearbeitet wird, grundlegend. Unsere Umfragedaten zeigen, dass sich hybride Arbeitsformen in allen Branchen und Regionen als Norm etabliert haben und dass sich ihre Entwicklung im Laufe der Zeit in den unterschiedlichen Ansätzen der verschiedenen Organisationen widerspiegelt. Dennoch zeigen die Ergebnisse unserer Umfrage einige wichtige neue Trends bei hybriden Arbeitsformen.

2. Regionale Unterschiede spielen eine Rolle

Auch wenn weltweit hybride Ansätze verfolgt werden, unterscheiden sich die tatsächlichen Strategien und Ergebnisse von Region zu Region. Möglicherweise spiegelt dies die kulturelle Neigung der Region zu hierarchischen Strukturen und kollektiver Verantwortung wider. In Asien haben wir festgestellt, dass die Vision der Führungskräfte häufiger als in Europa und Nordamerika der Auslöser für die Einführung hybrider Arbeitsformen war.

Umgekehrt waren die Unternehmen in den USA bei der Einführung fortschrittlicher hybrider und flexibler Arbeitsregelungen langsamer. Überall hat der kulturelle Hintergrund eines Unternehmens einen großen Einfluss darauf, wie hybrides Arbeiten funktioniert.

3. Die menschliche Leistung als treibende Kraft

Unsere Umfrageergebnisse zeigen weitgehend, dass der Hauptgrund für die Einführung hybrider Arbeitsformen in Organisationen die menschliche Leistungsfähigkeit und nicht finanzielle Erwägungen sind. In allen befragten Regionen war das gemeinsame Ziel des hybriden Arbeitens die Verbesserung der Mitarbeitererfahrung und anderer Ergebnisse, bei denen die menschliche Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht. Der Fokus auf den Menschen spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie Unternehmen den Erfolg ihrer hybriden Maßnahmen messen: Kennzahlen wie Engagement, Produktivität und Mitarbeiterbindung haben Vorrang vor traditionellen Kosteneinsparungsmaßnahmen.

4. Akustik ist ein Problem

Der Lärmpegel, der durch hybride Meetings im Büro entsteht, lässt viel zu wünschen übrig. Bei der Bewertung der Wirksamkeit ihrer Anpassungen an die hybride Arbeit haben die Unternehmen festgestellt, dass sich die meisten der von ihnen vorgenommenen Änderungen positiv auf die hybride Arbeitserfahrung ausgewirkt haben. Doch eine Sorge überwog alle anderen: die Akustik. Die Unternehmen verfolgen eine Vielzahl von Ansätzen, um das vorherrschende Problem der akustischen Abschirmung zu lösen, u. a. durch den Einsatz von Möbeln und die Raumplanung.

5. Offen für nicht zugewiesene Arbeitsplätze

Kein Datenpunkt war auffälliger als die drastische Veränderung bei der Büroraumnutzung in der Zeit seit 2020. Das globale Verhältnis von zugewiesenen zu nicht zugewiesenen Arbeitsplätzen hat sich radikal verändert. Das Ausmaß der Veränderungen war außerdem in allen Regionen annähernd gleich. Diese Ergebnisse deuten auf eine strategische Ausrichtung auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit am Arbeitsplatz hin.

6. Veränderte Räume, veränderte Einstellungen

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass Unternehmen, die ihre Büros seit 2020 umgestaltet haben, deutlich zufriedener mit hybridem Arbeiten sind als Unternehmen, die dies nicht getan haben. Mehr als 83 % der Unternehmen, die ihre Arbeitsplätze optimiert haben, sind mit hybridem Arbeiten zufrieden. Dies verdeutlicht die Auswirkungen räumlicher Veränderungen auf die Zufriedenheit mit hybriden Arbeitsformen und regt zum kritischen Nachdenken darüber an, wie räumliche Veränderungen die Dynamik in Unternehmen beeinflussen.

Die Ergebnisse der von Haworth durchgeführten Umfrage zeigen die Zusammenhänge zwischen Arbeitsplatzgestaltung und menschlicher Leistungsfähigkeit auf und ermöglichen ein besseres Verständnis des Status quo des hybriden Arbeitens und dessen Auswirkungen auf die Raumgestaltung. Trotz Herausforderungen wie der Akustik und Raumaufteilung kann die Optimierung des Arbeitsplatzes und der Büroflächen die Zufriedenheit erhöhen und Innovationen fördern.

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